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PETRA SAUER   Heilpraktikerin

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Atmungsfehler

Etwa zwei Drittel der Menschen atmen falsch.
Sie ziehen beim Einatmen den Bauch ein und heben die Schultern, beim Ausatmen drücken sie den Bauch heraus. Sie atmen zu flach in den oberen Brustraum hinein und haben eine zu hohe Atemfrequenz. Wenn man bei der Aufforderung, mit dem Mund tief einzuatmen, um eine maximale Menge Luft aufzunehmen, die Schultern in Richtung der Ohren hebt, hat man eine völlig ineffiziente Schulter- oder Schlüsselbeinatmung. Bei überwiegender Brustatmung, wie sie für viele Menschen typisch ist, hebt und senkt sich nur der Brustkorb, entsprechend dem früheren militärischen Motto "Brust heraus, Bauch hinein!". Eine falsche Atmung hängt heutzutage öfters auch mit dem herrschenden Schlankheitsideal zusammen. Verschiedene Menschen möchten nicht durch eine stärkere Bauchatmung in unangenehmer Weise an ihren Bauch erinnert werden.

Schlechte Atemgewohnheiten wirken sich in vielerei Hinsicht schädlich auf den Organismus aus. Unzulängliche Atmung beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit der Lunge und damit die Sauerstoffversorgung der Zellen. Zwangsläufig müssen wir 2-4x so viele Atemzüge machen wie bei natürlicher Bauchatmung, und dies führt zu einem Anstieg der Atem- und Herzfrequenz und damit zu einem erhöhten Energieverbrauch. Der venöse Blutstrom verlangsamt sich und die Stoffwechselprodukte werden verspätet ausgeschieden. Das Lymphsystem wird in der Aufgabe Viren und Krankheitskeime abzufangen und zu vernichten behindert und damit bleibt den Eindringlingen mehr Zeit den Organismus zu schädigen. Die Produktion der Verdauungssäfte wird vermindert und somit die Peristaltik verlangsamt. Die Folge ist Ansammlung von Giftstoffen. Schlechte Atemgewohnheiten tragen zur Entstehung von Krankheiten wie Infektionen, Atemwegserkrankungen, Verstopfung, Verdauungsprobleme, Geschwüre, Depressionen, Sexual- und Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, vorzeitiges Altern, Krebs und Herzerkrankungen bei.

Schwangerschaft
Frauen haben es meist während der Schwangerschaft verlernt eine Vollatmung auszuführen und atmen nur im Brustraum mit herabgesetzter Leistung. Die Bauchatmung fällt fast vollständig weg. Auf diese Weise gelangt nur selten Luft in die äußersten Winkel der Lungenflügel - also dorthin, wo ein besonders großer Sauerstoffbedarf besteht.

Ängste, Depression und Blockaden
Menschen nehmen sich in Ihrem Leben ganz oder teilweise zurück. Dies äußerst sich in einer schlechten und zusammengefallenen Haltung. Der Körper neigt sich nach vorne und fällt im Brustbereich eng zusammen. Ein aufrechter Gang ist nicht mehr möglich. Die Ursache sind bewußte oder unbewußte Ängste. Hieraus resultiert eine flache und zusammengeschnürte Brustatmung. Die Person hat keinen Raum mehr zum Atmen und die Angst verstärkt sich. Die freie Brustatmung ermöglicht einen aufrechten Gang und führt zu einem neuen Lebensgefühl und stärkeren Abwehrkräften im körperlichen wie auch im geistigen und emotionalen Bereich. Eine Abgrenzung gegenüber negativen Einflüssen wird somit wieder möglich.

Schönheit
Dem allgemein gültigen Schönheitsideal entspricht ein flacher, kaum sichtbarer Bauch. Ein Bauch der nicht “atmet”! Durch diesen kollektiven Einfluß gewöhnen sich die meisten Menschen (v.a. Frauen) eine gesunde und freie Bauchatmung ab. Dies setzt die Abwehrkräfte herab und führt zu einer Unterversorgung im Bauchbereich. Dies äußert sich in Schmerzen (v.a. während der Menstruation) und Darmträgheit (Verstopfung). Meist folgen daraufhin Kopfschmerzen. Die Lebensfreude und Lebenskraft ist stark herabgesetzt. Schauen Sie sich die Kinder an. Wie sie ganz natürlich Ihren Bauch herausstrecken und tief Luft holen.

Unvollständige Aus-atmung
Viele Menschen atmen zu lang ein und zu kurz aus. Es verbleibt zuviel Luft in der Lunge. Da die Ausatmungsphase in der Behandlung deutlich verlängert wird, kann beim Einatmen mehr frischer Atem und somit auch Sauerstoff und Vitalitätskügelchen in den Körper gelangen.

Vollatmung (Ganzkörperatmung, natürliche Atmung)
Es muß eine Befreiung der Atmung in Brust, Kopf und Bauchraum erfolgen, damit der Körper und das Energiesystem wieder vollständig mit Sauerstoff und Vitalitätskügelchen versorgt wird. Schon nach der 1. Stunde fühlt der Patient eine enorme Befreiung und Zunahme an Lebensqualität.

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Petra Sauer

Farben der Seele