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Ablatio retinae (Netzhautablösung) Abmagerung
Abszesse und Furunkel Ein Abszess ist eine Eiteransammlung, entstanden aus Gewebe, das durch Entzündung zerstört wurde. Ein Furunkel ist ein Abszess unter der Hautoberfläche. Durch eindringen von Bakterien in einen Haarbalg oder eine Talgdrüse entzündet sich die Unterhaut. Abszesse und Furunkel sind homöopathisch gut akut behandelbar. Sollte eine Neigung zu Rezidiven (=Rückfälle) bestehen, ist eine konstitutionelle Behandlung angezeigt.
Abwehrschwäche
ADS / ADHS / POS (Zappelphilipp) Für das Vorliegen eines ADHS-Syndroms wird ein eindeutiges Vorliegen von Unaufmerksamkeit, Überaktivität, Unruhe und Impulsivität verlangt. Verschiedene Bezeichnungen, eine Erkrankung: ADHS Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. ADS Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Zappelphilipp-Syndrom. POS-Syndrom (Psychoorganisches Syndrom). MCS/MCD Minimale Zerebrale Störung. Frühkindliche leichte Hirnschädigung. Hyperkinetische Syndrom (HKS). Lernstörung. Die Bezeichnungen sind teilweise unzutreffend, da nicht jede Aufmerksamkeitsstörung mit motorischer Hyperkinese (Hyperaktivität) einhergeht, bzw. nicht in jedem Fall eine hirnorganische Störung auszumachen ist. Zwischen 2-10 % der Kinder leiden an Aufmerksamkeits-störungen oder am hyperkinetischen Syndrom, Jungen sind dabei deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Das Erscheinungsbild der Krankheit ist sehr vielgestaltig (deshalb auch die Bezeichnung Syndrom). Es reicht vom bekannten Zappelphilipp über brav-träumerische Mädchen, depressiv orientierungslose Jugendliche bis hin zum hochbrillanten zerstreuten Professor. Bereits im Säuglingsalter sind Abweichungen festzustellen. 15% der Kindergartenkinder werden heute als latent hyperaktiv eingeschätzt. Etwa 50% der dreijährigen Kinder mit hyperaktiven Störungen sind mit 6 Jahren immer noch hyperaktiv, 75% haben mit neun Jahren weiterhin die typischen Symptome. Bleibt die Störung über das 14. Lebensjahr bestehen, wird die Prognose durchgehend schlecht eingestuft. Obwohl die motorische Überaktivität mit dem Alter abnimmt, dauern die Aufmerksamkeitsdefizite bis ins Erwachsenenalter an. Die verschiedenen Komponenten wie Unruhe, Impulsivität, Ablenkbarkeit und kurze Aufmerksamkeitsspanne treten in unterschiedlich hohen Anteilen auf. Im Vordergrund stehen Störungen der Reizverarbeitung . Betroffene Kinder zeigen einen gesteigerten Bewegungsdrang, erscheinen ruhelos, zappeln fortwährend auf ihren Stühlen, spielen mit ihren Stiften oder anderen Gegenständen oder stören die benachbarten Schüler. Sie haben aber oft Mühe Gefahren richtig einzuschätzen. Sie leiden an Konzentrationsschwäche, haben Schwierigkeiten zuzuhören. Viele Kinder mit ADHS haben auch Schwierigkeiten, den Vorgaben der Lehrer zu folgen oder mit anderen Schülern Freundschaft zu schliessen. Die motorische, emotionale und verbale Impulsivität kann sich als grosse Ungeduld zeigen, als planloses unberechenbares Handeln. Diese schwierigen Kinder sind in der Gemeinschaft kaum zu "ertragen". Sie fordern ihre Bezugspersonen bis zur Erschöpfung heraus. Ihr Nervensystem ist völlig überstimuliert. Die Kinder sind wie aus ihrer Mitte gerissen, spüren sich und andere schlecht. Oft sind sie einseitig begabt. Es mangelt dem Kind nicht an Intelligenz (viele sind sogar auf einem Spezialgebiet kleine Genies), aber es kann seine Fähigkeiten einfach nicht angemessen nutzen. Teilweise sind sie intelligenter als ihre Eltern, was das Verhältnis noch schwieriger macht, weil sie die Erwachsenen richtig ausnützen. ADHS-Kinder passen sich nicht vorgegebenen Normen an, wollen oftmals alles gleichzeitig, halten sich an keine Verbote und lassen sich auch durch Strafen nicht abhalten. Im Gegenteil, diese fordern sie geradezu noch zu absurden Handeln und aggressiven Verhalten heraus. Oft erfahren diese Kinder durch ihre Impulsivität Zurückweisung, sie werden als störend empfunden. Oft werden sie aus Hilflosigkeit und Überforderung zum Sündenbock gestempelt und mit Strafaktionen eingedeckt. Strafen haben bei ihnen aber keine Wirkung, schliesslich ist es nicht so, dass das Kind nicht will, sondern es kann einfach nicht. Es gibt auch Kinder, die nicht durch über ihre Hyperaktivität auffallen sondern durch ihre Teilleistungsschwächen und ihre starke Ermüdbarkeit. Ihre Wahrnehmung, Konzentration ist begrenzt und starken Schwankungen unterworfen. Im Volksmund bezeichnet man sie oft als Träumer. Gesellschaftliche Normen bestimmen heute mit, ab wann ein Kind hyperaktiv ist. In unserer bewegungsarmen Gesellschaft kann deshalb ein leicht überdurchschnittlich aktives Kind die Diagnose Hyperaktivität bekommen. Hinzu kommt, dass unruhiges und aggressives Verhalten auch eine Folge von geistiger Unterforderung sein kann. Hyperintelligente Kinder werden, wenn ihre Begabungen nicht erkannt werden und ihnen nicht entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, schnell zu schwererziehbaren Störenfrieden. Bei Kindern werden die Probleme mit Psychopharmaka behandelt. Allerdings ist bislang nicht bekannt, welche Folgen die Dauermedikation bei einem noch im Wachstum befindlichen Gehirn verursachen kann. Die Entscheidung über eine mehrjährige medikamentöse Behandlung fällt daher besonders schwer, sie stürzt viele Eltern in einen Gewissenskonflikt. Folgen von ADHS bei Kindern : Wahrnehmungsstörungen und Teilleistungsstörungen sind die Folge von Konzentrationsstörungen und erhöhter Ablenkbarkeit. Einseitige Leistungen, mangelnde Akzeptanz im Klassenverband, mangelndes Selbstwertgefühl, führt wiederum zu einem Kompensationsverhalten, die Kinder beginnen erst recht herumzualbern, spielen den "Klassenclown". Unaufmerksamkeit und Impulsivität führen zu einem erheblichen Leidensdruck, sie beeinträchtigen auch später die berufliche Funktionsfähigkeit. ADHS bei Erwachsenen : Entgegen früheren Annahmen wächst sich die Krankheit in der Pubertät nicht aus , zwei Drittel der Kinder leiden auch im Erwachsenenalter an ADHS. Das Beschwerdebild wandelt sich aber mit dem Alter. Überaktivität und Impulsivität weichen oft einer allgemeinen Leistungs- und Konzentrationsschwäche. Fast alle Erwachsenen fühlen sich innerlich ruhelos und getrieben. Im Berufs- und im Privatleben erreichen sie oft nicht die Ziele, die sie sich ursprünglich gesteckt hatten. Viele leiden vor allem unter den sozialen Folgen von ADHS. Im Laufe der Jahre lernen viele, wenn auch mit enormem Aufwand, sich anzupassen oder ihre Schwächen zu verstecken. Allerdings sind Folgeerkrankungen wie Depressionen, Sucht- und Angsterkrankungen sowie Persönlichkeitsstörungen (wie z.B. Borderline) oft typisch. Frauen leiden deutlich seltener als Männer unter ADHS und zeigen auch ein etwas anderes Beschwerdebild. Deshalb wird die Störung bei Frauen zu selten erkannt. Frauen fallen u.a. durch eine sehr selbstunsichere, ängstliche Persönlichkeit mit einer starken Neigung zu Depressionen auf. Erwachsene ADHS-Patienten reagieren insgesamt emotionaler als andere Menschen und empfinden Gefühle ungebremster.
Aggressivität
Ängste (Dunkelheit, Tiere, Insekten, Krebs, Alleinsein, Flugangst, Prüfungsangst...) Eine Angstneurose tritt ohne Ursache auf, der Alltag der betreffenden Person wird durch sie sehr stark beeinflusst. Angst ist auch ein häufiges Begleitsymptom vieler anderer psychischer Erkrankungen. Bei einigen Patienten kann der Angstzustand dauerhaft (chronisch) werden. Als psychische Ursachen kommen emotionaler Stress und unbewältigte Konflikte in Betracht. Angst verursacht auch körperliche Krankheiten (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion, usw.). Die körperliche Manifestation der Angst dient als Schutz vor Überlastung der Seele. Schwere Belastungsereignisse, z.B. ein schwerer Unfall, ein plötzlicher Todesfall, ein körperlicher Übergriff können zu Angst führen. Angstzustände werden häufig nicht als solche erkannt. Oft sprechen die Betroffenen von einem Gefühl des Unbehagens oder von Sorgen. Sie fühlen sich bedrückt, verunsichert und allgemein bedroht, ohne dafür einen Grund angeben zu können. Unter einer spezifischen Angst versteht man eine dauerhafte, unangemessene und exzessive Furcht und damit Vermeidung spezieller Situationen, Ereignisse, Gegenstände, usw., die einem eigentlich vertraut sind . Im Laufe der Zeit neigt der Angstpatient dazu, sich unter Vorwänden aus dem Alltag zurückzuziehen. Dadurch verliert er immer mehr an zwischenmenschlichem Kontakt, gerät langsam in die Isolation. Häufige Ängste : Tiere: Spinnen, Hunde, Ratten, Pferden, usw.; Höhe, Höhle, enge Räume, Tunnel, Fahrstuhl; Menschenansammlungen; Prüfungssituationen; Donner, Blitz; Dunkelheit ; Fliegen ; Essen (bestimmte Speisen); Öffentliche Toiletten; Arzt, Zahnarzt; Spritzen ; Blut ; Bestimmte Krankheiten ; Schmutz, Bakterien etc. Da sich dieses Unbehagen auf das gesamte Lebensgefühl auswirkt, treten häufig neben der Angst depressive Verstimmungen, Pessimismus, Melancholie und Niedergeschlagenheit auf. Die Betroffenen reagieren gereizt, übersteigert. Die Reaktionen können z. B. sein Wut, Weinkrämpfe oder auch scheinbar unerklärliche Zornausbrüche. Angst kann zur "Erstarrung" führen. Die Unfähigkeit zu einer innvollen Reaktion wie z. B. eine Flucht vor der Angst. Bei sehr schweren Angstzuständen kann es zu Gefühlen der völligen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung kommen. Durch Angst erzeugte innere Anspannung führt zu dauernder Unruhe, die begleitet werden kann durch schlechten Schlaf, häufiges Aufwachen und Angstträume. Durch die nervliche Anspannung, schlechter Schlaf kommt es auch zu Einbrüchen in der Leistungsfähigkeit. Die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit wird eingeschränkt. Erwachsene sind oft schon "vortherapiert", so dass es manchmal etwas schwieriger wird aus dem Kreislauf und der Abhängigkeit von Psychopharmaka, Beruhigungsmitteln, Schmerzmitteln und festgefahrenen Verhaltungsmustern herauszukommen. Ist die Bereitschaft vom Patienten jedoch da, etwas verändern zu wollen, wieder aktiv zu werden, nicht mehr nur "auf die Ängste reagieren zu müssen", passieren mit dem individuell gewählten homöopathischen Arzneimittel unglaubliche Dinge.
Akute Krankheiten
Akne Akne ist eine Entzündung der Talgdrüsen, meist im Gesicht, oft auch im Dekolleté und am Rücken. In der Pubertät, wenn die Drüsentätigkeit zunimmt, vergrössern sich die Talgdrüsen und beginnen vermehrt Talg abzusondern. Die Ursachen dieser hartnäckigen und psychisch oft sehr belastenden Hauterkrankung sind bis heute nicht restlos geklärt. Eine der Erklärungen wäre die vermehrte Bildung von Testosteron (männliches Geschlechtshormon) in der Pubertät. Testosteron regt die Talgdrüsen in der Haut an. Verstopfen sich diese durch vermehrte Hornbildung, bilden sich Mitesser. Die Drüsen werden so gestaut, es kommt zu Entzündungen. Akne-Pusteln können von selbst wieder abheilen. In schweren Fällen kommt es zu knotigen, entzündlichen Einlagerungen in der Haut oder sogar zu Abszessen, denen tiefe Narben folgen. Warum viele Menschen auf die männlichen Hormone in ihrem Körper mit Akne reagieren und andere nicht, ist nicht geklärt. Manche Menschen haben lebenslang unter Akne zu leiden. An den Hormonen allein kann es also nicht liegen. Die juvenile Akne trifft nicht alle Jugendlichen, manche haben nur kurze Zeit einige Pickelchen. Nach einigen Monaten oder Jahren des Leidens verschwinden die Pickel meist. Bei manchen Menschen, vor allem Frauen, entwickelt sich aus der anfänglichen Pubertätsakne die Akne im Erwachsenenalter. In Stresssituationen oder hormonell bedingt, meist in der zweiten Zyklushälfte, verschlechtert sich das Hautbild. In den Wechseljahren kann sich die Akne zurückbilden. Andererseits entdecken manche Frauen, die jahrelang frei davon waren, plötzlich wieder Pickel. Ihnen werden oft Östrogene als Hormonersatztherapie angeboten, auch hier mit unterschiedlichen Erfolgen. Schon Säuglinge können betroffen sein. Innerhalb der ersten Lebenswochen bekommen sie kleine eitrige Pickelchen, die sogenannte Säuglingsakne. Das Betupfen mit Muttermilch oder mit Stiefmütterchen Tee kann hier etwas Linderung bringen, ansonsten lässt man die Pickelchen besser in Ruhe, sie verschwinden von alleine wieder. Hautleiden werden in der Homöopathie als ein Zeichen angesehen, dass die körperliche Abwehr arbeitet. Der Körper versucht gewissermassen über die Haut innere Organe zu entlasten (z.B. die Leber). In der Homöopathie wird Akne nie als lokales Symptom betrachtet. Akne taucht oft in bestimmten Lebensabschnitten auf, wie Pubertät, Menstruationszyklen und Wechseljahren, die sowohl hormonell als auch psychisch Stressphasen sein können. Hier ist der innere Gesamtzustand oft labiler als in anderen Zeiten. Auf der Suche nach Hilfe versuchen gerade betroffene Frauen mit Hilfe der Antibabypille ihre Akne günstig zu beeinflussen. Manchmal mit und manchmal ohne Erfolg. In der Homöopathie sehen wir dies nicht so gerne. Die Einnahme von Hormonen, aber auch Behandlungen mit Schälmitteln, Säuren, Cortison werden immer als unterdrückende Massnahmen betrachtet. Die Nebenwirkungen von Hormonen reichen von Übelkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, verschlechterten Leberfunktionen bis hin zu Thrombosen. Auch Antibiotika haben Nebenwirkungen. Ich denke, das ist der Preis nicht wert. Akne ist zwar lästig, aber dabei sollten gesundheitliche Schäden bei einer Behandlung nicht in Kauf genommen werden. Bei einer homöopathischen Behandlung wird nie auf ein lokales Symptom verschrieben. Die Akne kann dadurch genauso unterdrückt werden, wie wenn wir Antibiotika oder eine Salbe auftragen. Die Krankheit würde mit der Zeit nach innen fortschreiten. Als Folge können z.B. Heuschnupfen, Asthma oder Gelenkbeschwerden auftreten.
Alkoholprobleme
Allergien Die Aufgabe des Immunsystems besteht in der Abwehr von Krankheitserregern. Im Laufe der Infektionskrankheit kommt es zur Bildung von spezifischen Antikörpern oder Abwehrzellen gegen den entsprechenden Erreger und somit zur Ausbildung einer Immunität. Bei einem Zweitkontakt erinnert sich das Immunsystem an diesen Kontakt, es produziert unverzüglich spezifische Antikörper und Abwehrzellen. Eine Allergie hingegen ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Fremdstoffe (Allergene) welche entzündliche Prozesse auslösen. Eine Allergie entsteht erst nach wiederholtem Kontakt mit dem Fremdstoff, der Körper wird sozusagen sensibilisiert. Dieser Vorgang läuft zunächst unbemerkt ab. Bei erneutem Kontakt mit demselben Allergen werden entsprechenden Antikörper produziert bzw. Abwehrzellen aktiviert und es tritt je nach Allergie-Typ eine allergische Reaktion mit den entsprechenden Symptomen auf. Für die Entstehung einer Allergie sind die Menge und Konzentration und das Sensibilisierungsvermögen des Allergens von Bedeutung. So sind bei schwach sensibilisierenden Stoffen, z.B. Pollen, oft viele Kontakte notwendig, bis eine Allergie ausgelöst wird. Bei stark sensibilisierenden Stoffen reicht ein zweiter Kontakt und es kommt zu einer allergischen Reaktion. Die Bereitschaft Allergien zu entwickeln ist angeboren. Man vermutet aber, dass die steigende Luftverschmutzung, die Zunahme chemischer Stoffe in unserer Umwelt und übertriebene Hygiene eine Rolle spielen. Je höher diese sind, desto schwächer entwickelt ist das Immunsystem! Eine Interessante These gibt es dabei auch zum Thema Wurmbefall bei Kindern: Diese haben in den westlichen Industriestaaten kaum noch Kontakt zu Parasiten (verbesserte Hygiene, besserer Ernährungszustand, systematische Entwurmungskuren bei den Haus- und Nutztieren, usw.). In einer Leipziger Fallkontrollstudie an mehr als 4000 Kindern wurde festgestellt, dass Kinder die schon einmal Darmwürmer hatten, weniger allergiegefährdet sind als wurmfreie Kinder. Wurmbefall reduzierte die Häufigkeit eines (meist atopischen = ererbte Veranlagung) Ekzems von 16 % auf 8 %. Insgesamt wiesen die Wurmkinder seltener IgE-Sensibilisierungen auf. Besonders ausgeprägt war die negative Korrelation zwischen früherem Parasitenbefall und Hausstaubmilbensensibilisierung. Aus Sicht der Homöopathie tragen Impfungen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass Allergien bei entsprechender Veranlagung heutzutage immer früher und heftiger auftreten. Bis zum 2. Lebensjahr hat heute ein Kind ca. 5 - 10 Impfungen mit Fremdsubstanzen (Fremdproteine; Fremdstoffe/Gifte wie: Formaldehyd, Aluminiumverbindungen, Quecksilber, Antibiotika) erhalten. Durch das frühe Impfen wird das kindliche Immunsystem (welches noch in der Aufbauphase ist) überfordert (Mehrfachimpfungen). Man weiss heute, dass ungeimpfte Kinder viel weniger an Infektionskrankheiten leiden, weniger häufig an Allergien leiden und viel mildere Verlaufsformen bei Kinderkrankheiten haben als geimpfte Kinder (ein 100 %iger Impfschutz gibt es nie, die Kinder erkranken zudem dann zeitverzögert, z.B. erst im Pubertätsalter). Bevor eine Frau heute schwanger wird, hat sie unzählige Impfungen hinter sich. Dies alles hat grosse Auswirkungen auf die Menschen und auf kommende Generationen. Zu den wichtigsten Allergenträgern zählen: Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel (Kuhmilch, Getreide, Erdbeeren, Schalentiere), Lebensmittelzusatzstoffe, Tierhaare, Insekten (Bienen), Schimmelpilze, Schimmelpilze, Kosmetika, chemische Stoffe (z.B. Farbstoffe; Nahrungszusatzstoffe), Metalle (Nickel, Chrom), Medikamente (z.B. Penicillin). Antigene bewirken, dass Antikörper, bzw. Immunglobuline gebildet werden. Diese Reaktion verläuft zunächst unbemerkt ab. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen kommt es aber zu einer heftigeren Reaktion: Es werden Histamine freigesetzt. Grössere Mengen Histamin führen zu akuten Beschwerden wie Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Nesselausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Eine Allergie kann sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern äussern. Die möglichen Komplikationen richten sich nach dem Reaktionstyp, dieser bestimmt auch das zeitliche Auftreten der Symptome. Sie können entweder als Sofortreaktion oder erst nach Stunden (verzögerte Soforttypreaktion) oder Tagen (Spätreaktion) auftreten. Grundsätzlich können allergische Reaktionen sowohl zu örtlich begrenzten, als auch zu allgemeinen, generalisierten Beschwerden führen. Lokale Beschwerden äussern sich im Allgemeinen dort, wo der Kontakt mit dem Allergen stattgefunden hat, wie z.B. an den Schleimhäuten der Atemwege mit Niesen, Schnupfen oder Atemnot, an den Schleimhäuten des Magen-Darm-Trakts mit Erbrechen oder Durchfall oder an der Haut mit Nesselsucht oder Hautausschlägen. Je schneller die Beschwerden einsetzen, desto schwerer verläuft die allergische Reaktion. Am meisten gefürchtet ist der anaphylaktische Schock mit Schwindel, Unruhe, Herzklopfen, Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen, Kältegefühl, Atemnot, Hautreaktionen, Blutdruckabfall, bis hin zum völligem Kreislaufversagen. Ã Notarzt! Schocklagerung (Beine flach), evtl. Oberkörper hoch lagern. Körper warm halten. Person beruhigen. Symptome treten bei einer Allergie solange auf, wie die Allergene im Organismus vorhanden sind. Heuschnupfen, Asthma , Ekzeme , Juckreiz , Nesselfieber (Quaddeln), Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, Blähungen, Magenschmerzen, Chronische Mittelohrentzündung , Nasennebenhöhlen-entzündung, Ödeme/Wassereinlagerungen , anaphylaktischer Schock. In der Homöopathie wird ein "ähnliches Arznei-Mittel" gewählt um eine ähnliche Krankheit zu heilen. Für eine homöopathische Verschreibung werden deshalb alle Symptome des Krankheitszustandes berücksichtigt (Körper, Geist und Gemüt), das heisst es wird individualisiert. Allergien können akut oder chronisch behandelt werden, sie sind nicht für die Selbstbehandlung geeignet. Es kommt dabei unweigerlich zu Unterdrückungen von Symptomen. Die Krankheit wird dadurch chronifiziert. Akutbehandlung : Während der Pollenflugsaison bringen homöopathische Arzneimittel innert Stunden eine enorme Erleichterung, ja Beschwerdefreiheit ohne störende Nebenwirkungen wie Müdigkeit usw. Die Erfahrung zeigt hier, je mehr gute Symptome vorhanden sind, umso nachhaltiger ist die Wirkung des homöopathischen Arzneimittels (möglichst wenige unterdrückende Behandlungen mit Cortison, Antihistaminica, homöopathische Komplexmitteln oder Bioresonanz). Später erfolgt dann während der allergenfreien Zeit, z.B. im Spätherbst und Winter eine Konstitutionsbehandlung um die Alllergie-Disposition zu beruhigen. Chronische Behandlung : Bei einer Konstitutionsbehandlung werden miasmatische Symptome, psychische Faktoren, Stress, Umweltgifte Lebensumstände, unterdrückende Behandlungen und Impfungen zur Arzneimittelwahl miteinbezogen. Deshalb wird eine sehr umfassende Anamnese gemacht. Die Arzneimittelgaben müssen dem Allgemeinzustand des Patienten angepasst werden und die Arzneimittelfolgen nach miasmatischen Überlegungen aufeinander abgestimmt werden. Bei Asthma, Neurodermitis, Psoriasis sind eine engmaschige Betreuung und eine gute Zusammenarbeit mit dem Patienten und behandelnden Arzt notwendig.
Alzheimer Alopezia areata (Haarausfall)
Amalgam-Belastung Seit 150 Jahren werden kariöse Zähne mit einer Zahnfüllung aus Silberamalgam versorgt. Die Metalllegierung besteht aus Silber, Zinn, Kupfer, Indium, Quecksilber und Zink. Kauen, Zähneputzen, Säuren, galvanische Effekte lösen Quecksilber aus der Füllung. Durch Einatmen der Dämpfe (z.B. beim Ausbohren der Füllung) kann Quecksilber ebenfalls aufgenommen werden. Über die Blutbahn werden Schwermetalle in Organe abgelagert. Sie gelangen auch über die Nervenbahnen ins Gehirn. Schwermetalle lagern v.a. im Fettgewebe ein. Dies ermöglicht die neurotoxische Wirkung des Schwermetalls, denn Nervengewebe ist u. a. von Fett umgeben. Schwermetalle haben im Körper eine toxische Wirkung. So hat Quecksilber/Hg in Verbindung mit Zinn oder Aluminium eine starke toxische Wirkung auf die Nerven, mit Blei potenziert Quecksilber seine Giftigkeit sogar um ein Mehrfaches. Aluminium wiederum ist in vielen Impfungen enthalten. Schwermetalle werden vom Körper nur sehr langsam ausgeschieden. Die körpereigene Entgiftung verbraucht dabei wichtige Spurenelemente (Eisen, Fluor, Jod, Zink, Kupfer, Kobalt, Selenium, Molybdän, Chrom, Mangan). Viele andere Giftstoffe (z.B. Formaldehyd aus Tabak) können so nicht mehr zu Genüge abgebaut werden. Quecksilber zerstört leider ausgerechnet die Enzyme, welche beim Abbau von Giften gebraucht werden. Andere Gifte im Körper stören ausserdem die Entgiftung von Quecksilber (z.B. Fluor). Verschiedene Krankheitsbilder werden heute mit der Amalgamproblematik in Verbindung gebracht. Einerseits sind diese Krankheiten Folge der Vergiftung, andererseits Folge einer Allergie auf Bestandteile der Metalllegierung. Eine Allergie auf Amalgam ist sehr selten. Ein Kind kann allerdings durch quecksilberhaltige Impfungen mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Allergie entwickeln. Quecksilber (u.a. Thiomersal, Timerfonat) wird wie Formaldehyd, Aluminium als Konservierungsmittel in verschiedenen Impfungen beigesetzt. Eine Amalgamvergiftung zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich. Die Krankheit bricht je nach Konstitution am „schwächsten Organsystem“ aus. Besonders gefährdet sind Ungeborene und Kinder. Bis zu 50 % des gespeicherten Quecksilbers der Mutter geht auf den Fötus über. Symptome der Amalgamkrankheit/ Amalgamvergiftung : Jeder Mensch reagiert individuell mit seinen „konstitutionellen Schwachpunkten“. Die „chronische Amalgamkrankheit“ beginnt schleichend, typisch ist der schubweise Verlauf. Solange die Zähne nicht saniert werden, mehren sich die Schübe und die Intensität der Symptome. Wiederkehrende, therapieresistente Entzündungen v.a. im Hals-Nasen-Ohren-Bereich (Mittelohrentzündung/Otitis media, Mandelentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung). Kopfschmerz/ Migräne, Kopfdruck, „Nebelzustände“, Gesichtsneuralgie, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen (z.B. unklares Sehen, Doppelbilder, Augenflimmern), Schwindel, Ohrgeräusche. Zungenbrennen, Metallgeschmack im Mund, vermehrter Speichelfluss, Zahneindrücke am Zungenrand, Aphthen, grauschwarze Striche auf dem Zahnweiss (Korrosion des Amalgams), Paradontose. Schluckbeschwerden, Lymphknotenschwellungen, Rachenmandelentzündungen. Störung des Immunsystems mit generalisierter Allergieneigung: Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hierher gehören auch die sogn. Autoimmunerkrankungen. Anämie, Verminderung der T-Lymphozyten. Anhaltender Erschöpfungszustand, Konzentrationsstörungen. Schilddrüsenerkrankungen. Das Quecksilber tritt in Konkurrenz mit Jod und wird an Stelle des Jods in die Schilddrüse aufgenommen. Magen-Darmerkrankungen, vor allem auch solche mit Bildung von Geschwüren (Magengeschwüre, Colitis ulcerosa). Blähungskoliken. Chronische Entzündungen der Magen- bzw. Darmschleimhaut, chronische Durchfälle mit erheblichem Gewichtsverlust. Störung der Darmflora und Pilzbefall (Candida albicans). Da das Quecksilber eine antibiotische Wirkung entfaltet, werden die Mikroorganismen (Laktobazillen usw.) im Darm, die mit uns in Symbiose leben, getötet. Diese Mikroorganismen stellen dem Körper lebenswichtige Bausteine für den Stoffwechsel zur Verfügung und bilden eine Barriere gegen krankmachende Erreger und Pilze. Ist die Darmflore gestört, können sich Pilze und andere Bakterien ausbreiten. Quecksilber im Darm führt zur Bildung von Antibiotikaresistenten Bakterienstämmen. Appetitstörungen Rheumatische Beschwerden, insbesondere Schmerzen im Bewegungsapparat (Muskel- und Gelenkschmerzen), Gehstörungen (Gleichgewicht), Gefühlsstörungen (Taubheit, Kribbeln), Muskelzittern, Krämpfe, vorwiegend der Schulter- und Rückenmuskulatur, Lähmungserscheinungen. Verschiedene Arten von Hauterkrankungen. Schorfige Ausschläge auf dem Kopf. Knotige Hautausschläge an den Extremitäten, besonders Waden, Handrücken, Gelenke. Hautjucken. Neurodermitis, allergische Erscheinungen, toxische Reaktionen mit starker Schwellung und Absonderung, Bildung von Geschwüren auf der Haut und den Schleimhäuten, Akne. Störung der Fruchtbarkeit mit Neigung zu Zyklusverschiebungen, Fehlgeburten. Blasses Aussehen, dunkle Schatten unter den Augen, v.a. nasenwärts. Herzrhythmusstörungen, Kreislaufschwächen, Bluthochdruck. Schlafstörungen. Krebs als Endstadium der gestörten Immunvorgänge. In vielen Tumoren hat man stark erhöhte Quecksilberwerte gefunden. Missbildungen (Studie der Heidelberger Uniklinik für Frauen). Psychische Veränderungen : Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszustände, Nachlassen der Merkfähigkeit. Depressive Verstimmungen. Während Depressive auf Grund ihres seelischen Leidens, oft völlig passiv und antriebsarm sind, beobachtet man bei Amalgamkranken heftige Stimmungsschwankungen. Auch begleitet den Amalgamkranken eine innere Unruhe und extreme Ängstlichkeit, mitunter Sterbensangst. Extreme Unruhe, gehetztes Tempo bei allen Tätigkeiten. Reizbarkeit. Angstzustände, Hyperventilieren. Schlaflosigkeit. Die am meisten gestellten (Fehl)Diagnosen bei Amalgamkranken: Multiple Sklerose (MS), Rheuma, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Anämie, Spasmen der Schulter- und Rückenmuskulatur (Grund für die Hyperventilation), Parkinson, Zervikalsyndrom, Depression. Bei Amalgambelastung ist unbedingt zu achten, dass nach der Schwangerschaft auch das Kind (besonders das Erstgeborene) auf Amalgam getestet wird. In der Schwangerschaft lösen sich durch den vermehrten Stoffwechsel der Mutter, die eingelagerten Gifte und werden über die Nabelschnur quasi „ins Kind entsorgt“. Oft wird bei der Amalgamproblematik das homöopathische Arzneimittel Mercurius zum Ausleiten empfohlen. Dies hat mit der homöopathischen Heilregel „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ nichts zu tun. Gibt man Quecksilber, gibt man das „gleiche Mittel“ und dies erst noch in einer Tiefpotenz. Dies fördert wiederum eine neue „Vergiftung“. Im Praxisalltag habe ich schon heftigste Verschlimmerungen des Gesundheitszustandes beobachten müssen (körperlich und geistig), nachdem Patienten im Vorfeld der homöopathischen Behandlung in Eigenregie über längere Zeit Mercurius zur Ausleitung eingenommen haben. Die Reaktionen auf Schwermetalle sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich (vergleichbar mit den Allergien). Kein Fall gleicht dem anderen. In der klassischen Homöopathie leitet man nicht aus, man behandelt den kranken Menschen. Wie äussert sich das Krankheitsbild, wie fühlt sich der Betroffene, wie reagiert er auf die Krankheit? Bei der Wahl der homöopathischen Arzneimittel muss daher immer individualisiert werden. Ziel ist es, das Terrain zu behandeln, damit der Organismus befähigt wird, die Gifte auszuscheiden. Mit der homöopathischen Behandlung normalisiert sich auch der Stoffwechsel wieder, Vitamine und wichtige Mineralstoffe können dadurch verstoffwechselt werden. Ausserdem gesunden die Organsysteme wieder (meist reagieren hier Darm, Leber, Nieren und Haut zuerst).
Amputation
Anämie (Blutarmut/Eisenmangel) Eisen (Ferrum) gehört zu den Spurenelementen. Die Hauptaufgabe des Eisens ist es, Sauerstoff in Blut und Muskeln zu transportieren und zu speichern. Ausserdem ist es Bestandteil einiger Enzyme. Eisen ist im Körper wichtig für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und für die Funktion von Haut- und Schleimhautzellen. Eisen wird v.a. in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert. Die Hauptmenge des Eisens liegt in Form von Hämoglobin und Myoglobin (Blut- und Muskelfarbstoff) vor. Der gesamte Eisenbestand des Menschen beträgt in der Regel 4-5 g. Die täglich notwendige Menge von rund 1,0 Milligramm Eisen nimmt der Mensch über die Nahrung auf. Ein Mangel an Hämoglobin bezeichnet man als Anämie.Ein Hämoglobinmangel ist nicht unbedingt mit Eisenmangel gleichzusetzen. Bei einer Blutarmut besteht ein Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen) oder an Eisen. Man spricht von einer akuten und einer chronischen Anämie. Kommt es zu einem Missverhältnis von Aufnahme (Nahrung) und Bedarf von Eisen, werden zuerst die im Körper vorhandenen Eisenspeicher gelehrt. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist der Eisenbedarf besonders hoch. Babys kommen zwar mit einem Vorrat an Hämoglobin auf die Welt, der sechs bis zwölf Monate vorhält. Eisenmangel tritt schleichend auf. Er äussert sich z.B. durch Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen, Zungenbrennen, Risse in Mundwinkeln, Kurzatmigkeit. Im Labor wird je nach Vorkommen des Eisens zwischen Transferrin (Serumeiweiss) und Ferritin (Speicher-Eiweiss für Eisen) unterschieden. Transferrin ist für den Transport des Eisens im Blut bis ins Gewebe zuständig. Im Gewebe wird das Eisen schliesslich als Ferritin gespeichert. Generell sollte man sich an dem Wert Ferritin (Speichereisen) und nicht am freien Eisen (Fe) orientieren. Bei Eisenmangel wird mehr Transferrin gebildet um auch die letzten Eisenreserven zu mobilisieren. Zur Untersuchung des Eisenmangels kann sowohl die Transferrin-Konzentration im Blut als auch die Beladung des Transferrins mit Eisen bestimmt werden. Andererseits stimmt die im Blut nachweisbare Menge an Ferritin in etwa mit den Eisenvorräten des Körpers überein. Ist die Menge an Ferritin im Blut (Serum und Plasma) niedriger als üblich, gilt dies als Beweis für einen Eisenmangel. Die Ferritin-Messung gibt also am sichersten an, ob die Eisenspeicher entleert oder gut gefüllt sind.Nur wenn das Hämoglobin und das Ferritin niedrig sind, sollte Eisen substituiert werden. Ist hingegen das Hämoglobin niedrig und das Ferritin normal oder gar erhöht, muss nach weiteren Ursachen für das niedrige Hämoglobin gefahndet werden. In dieser Situation Eisen zu verabreichen, ist nicht nur nicht hilfreich, sondern sogar kontraproduktiv, da Eisen vorhandene Entzündungsprozesse fördert. Der Eisenbefund ist der unverlässlichste Wert . Er unterliegt verschiedensten Einflüssen, er kann von Untersuchung zu Untersuchung (und von Labor zu Labor) sehr unterschiedlich sein. Die Messung von Transferrin, Ferritin und ev. löslichen Transferrin-Rezeptoren ist dafür bedeutsamer. Eine Anämie, welche nicht durch Eisenmangel verursacht ist, kann zu einer Ferritinerhöhung führen. Das Gleiche gilt für Lebererkrankungen, Infektionen, Entzündungen, Rheuma, Tumore und Leukämien. Während ein niedriges Ferritin praktisch immer einen Eisenmangel anzeigt, ist ein normales oder hohes Ferritin leider nicht eindeutig (bei Tumoren ist Ferritin unabhängig vom Speichereisen erhöht). Als wünschenswert gilt ein Hämoglobingehalt zwischen 12 und 16 Gramm pro Deziliter Blut bei Frauen und zwischen 13 und 18 g/dl bei Männern. Ein homöopathisches Präparat setzt einen Heilreiz, damit Eisen wieder aufgenommen werden kann. Eisenmangel und Anämie sind für eine Selbstbehandlung nicht geeignet. Hier empfiehlt sich eine Konstitutionsbehandlung oder eine Behandlung mit Niederpotenzen. Die klassische Homöopathie orientiert sich an den Beschwerden des Patienten und an den Symptomen der Krankheit. Dazu wird eine ausführliche Anamnese gemacht. Je nach Ursache und Krankheitszustand (bei jedem Menschen äussert sich eine Blutarmut anders) wird dann ein Arzneimittel bestimmt.
Angina
Angina pectoris Angina pectoris (Brustenge) Durch eine Verengung der Herzkranzgefässe wird der Herzmuskel nicht mehr genügend mit Blut versorgt. Ausgelöst werden die Schmerzen durch Überanstrengung, seelische Erregung oder plötzliche Wetterumschläge. Symptome: Engegefühl, Schmerzen in der Brust. Die Schmerzen können in den linken Arm, die Schulter, den Hals oder in den Bauch ausstrahlen. Die Beschwerden müssen nicht immer sehr ausgeprägt sein. Im Vergleich zum Herzinfarkt ist Angina pectoris nicht so gefährlich. In Ruhe verschwinden die Beschwerden meist wieder. Herzbeschwerden sind homöopathisch behandelbar. Da aber die meisten Patienten bereits schulmedizinisch behandelt werden, muss dies in die Behandlung einbezogen werden. Schulmedizinische Medikamente dürfen keineswegs einfach abgesetzt werden bis nicht unter der homöopathischen Behandlung eine Besserung der Beschwerden eingetreten ist. Herzbeschwerden werden homöopathisch sowohl akut (Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Ödeme, usw.), wie auch konstitutionell behandelt (Folgen Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Herzklappendegeneration).
Ängste Anorexia nervosa (Essstörungen)
Aphthen Aphthen sind kleine weissliche, mit einem roten Hof umgebene Schleimhautflecken, sie treten vereinzelt oder in Gruppen auf. Sie sind sehr schmerzhaft sind.
Apoplex (Schlaganfall; Infarkt; Herzinfarkt) Appendizitis (Blinddarmentzündung) Appetitmangel
Arteriosklerose (Arterienverkalkung) Verkalkungen, Verfettungen in den Herzkranzgefässen führen zu Durchblutungsstörungen. Der Herzmuskel bekommt zu wenig Sauerstoff und arbeitet nur noch eingeschränkt. Symptome: Schmerzen im Brustbereich bzw. das Gefühl der Brustenge (Angina pectoris). Mit fortschreitender Erkrankung steigt das Herzinfarktrisiko.
Arthritis Arthrose Asperger Syndrom (Autismus) Asthma Atemwegsinfektionen Aufstossen (Reflux; Sodbrennen) Augenkrankheiten Augen, trockene Augendruck, erhöht (Glaukom) Ausfluss (Scheidenausfluss, Fluor) Azidose (Übersäuerung) Autismus (Asperger Syndrom)
Bänderzerrung Bandscheibenvorfall (Diskushernie) Bandwürmer (Würmer) Bauchfell Bauchschmerzen (Dreimonatskoliken) Bechterew Beine, offene Beine, unruhige (Restless legs) Bestrahlungsfolgen Bettnässen (Enuresis nocuturna) Bienenstiche (Insektenstiche) Bindehautentzündung (Konjunktivitis) Blähungen (Dreimonatskoliken) Blasen Blasenschwäche (Inkontinenz) Blasenentzündung Blässe Blinddarmentzündung Blutarmut (Anämie/Eisenmangel) Blutdruckprobleme Blutergüsse (Hämatom; Prellung; Sportverletzungen) Blutfettwert erhöht (Cholesterin) Blutung Blutvergiftung Borderline Borreliose (Zeckenbisse) Bronchitis (Husten) Brüchige Nägel Brustdrüsenentzündung (Mastitis) Brustwarzenentzündung Bulimie (Essstörungen) Burnout-Syndrom (CMS; CFS) Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
Cataract (grauer Star) Chemotherapie, Nebenwirkungen Cholesterin erhöht Cholezystitis (Gallenblasenentzündung) CFS - Chronic fatigue syndrome (CMS-Chronisches Erschöpfungssyndrom/Burnout -Syndrom) Chronische Erschöpfung (Burnout-Syndrom) Chonische Krankheiten CMS - Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS - Chronic fatigue syndrome; Burnout -Syndrom) Colitis ulcerosa (Darmentzündung) Commotio cerebri (Gehirnerschütterung) Coxarthrose (Hüftgelenksarthrose; Arthrose)
Dammriss / Dammschnitt Darm, nervöser Darmentzündung (Colitis ulcerosa) Darmbeschwerden (Sprue, Zöliakie) Darmkrebs Darm, nervöser Darmflora, gestörte Dekubitus (Wundliegen) Demenz Depressionen Diabetes (Zuckerkrankheit) Diskushernie (Rückenschmerzen) Dornwarzen (Warzen) Dreitagefieber Dreimonatskoliken (Bauchschmerzen) Drüsenfieber, Pfeiffersches (Mumps) Durchblutungsstörungen (Diabetes; Arteriosklerose; Polyneuropathie; Schaufensterkrankheit) Durchfall
Eifersucht, Kinder Eileiterbeschwerden Eierstöcke Eisenmangel (Anämie/Blutarmut) Eingewachsene Nägel Ekzeme Ellenbogen Endometriose Entwicklungsrückstände bei Kindern (Winzling, lernt spät laufen und sprechen, Stolperneigung...) Entzündungen Entzündung, Wunde (Wunden) Enuresis nocturna (Bettnässen) Epilepsie Erbrechen Erektionsstörungen (Impotenz) Erfrierungen (Frostbeulen) Erkältungen (Schnupfen; Grippe) Erkältungesneigung Erschöpfung (Burnout; CMS; CFS) Erysipel (Wundrose) Eßstörungen (Bulimie; Anerexia nervosa)
Fehlgeburten Feigwarzen Fersensporn Fettleber Fettsucht Fieber Fieberblasen (Herpes) Fieberkrampf ( Fieber ) Fibromyalgie (Weichteilrheuma) Fingergelenke (Arthrose; Rheuma; Gicht) Fisteln Flugangst Fluor (Ausfluss) Folgen von Unfällen, Operationen Folliculitis (Haarbalgentzündung) Frauenprobleme Fremdkörper Frigidität Frostbeule Frozen Shoulder (Schultersteife) Fruchtbarkeitsstörungen Frühgeburten Furunkel (Abszesse und Furunkel) FSME (Zeckenbisse) Fusspilz Fussschweiss
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) Gallensteine (Cholelithiasis) Gallenkolik Gastritis (Magen....) Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) Geburt ..... Gedächtnisschwäche (Vergesslichkeit; Konzentrationsprobleme) Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) Geistig-seelische Bereiche Gelbsucht Gelenkerguss ( Sportverletzungen; Blutergüsse) Gelenkschmerzen (Rheuma; Arthrose; Gicht; Fibromyalgie; Borreliose) Gerstenkorn (Hordeolum/ "Urseli/ Gritli") Geruchsverlust Geschmacksverlust Gewichtsprobleme (Übergewicht; Adipositas; Fettsucht) Glaukom (grüner Star) Gleichgewichtsstörungen ( Schwindel; Arteriosklerose) Glutenunverträglichkeit (Zöliakie; Sprue) Gicht (Arthritis) Gneis (Milchschorf) Grauer Star (Cataract) Grüner Star (Glaucom) Grippe Gürtelrose (Herpes)
Haarausfall (Alopezia areata) Haarbalgentzündung (Folliculitis) Hagelkorn (Chalazion ...) Halsschmerzen (Angina) Halswirbelsäule (Schleudertrauma; Torticollis) Hämatom (Bluterguss; Prellung; Sportverletzungen, Quetschung) Hämorrhoiden Harndrang (Blasenschwäche) Harnröhrenbeschwerden Harnverhaltung Harninkontinenz (Blasenschwäche; Harndrang; Blasenentzündung) Harnsteine Harnwegsentzündung (Blasenentzündung) Hartnäckige Erkrankungen Hauterkrankungen (Hautbeschwerden) Hautkrebs (Melanom) Heimweh Heiserkeit, heisere Stimme Hernien (Leistenbruch; Nabelbruch)
Herpesbläschen Wie bei der Mundfäule spielen Herpesviren eine Rolle, sie erzeugen schmerzhafte Herpesbläschen an Lippen, Zunge oder Schleimhäuten (Herpes labialis). Die Erkrankung ist hochgradig ansteckend und kann durch Berührung, Küssen (oder Geschlechtsverkehr = Herpes genitalis) weitergegeben werden. Bei schwacher Immunabwehr durch eine schwere Erkrankung (z.B. Lungenentzündung; oder nach einem operativem Eingriff) besteht ein erhöhtes Risiko für eine Ausbreitung der Herpesinfektion auf grössere Hautareale oder auf die Hirnhäute. Wer einmal Herpesbläschen hatte, bekommt sie unter den entsprechenden Umständen häufig wieder. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Kinder können bei der Geburt von der Mutter angesteckt werden. Bei Patienten, bei denen die Immunabwehr durch schwere Erkrankungen stark geschwächt ist, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Ausbreitung auf grössere Hautareale oder einer Streuung in die Augen (Gefahr einer Hornhautentzündung) oder in die Hirnhäute. Der Herpes simplex Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht Bläschen an Lippen, Zunge oder Mundschleimhaut. Mit Herpes infiziert man sich meist schon in der Kindheit, meist verläuft die Erkrankung da aber ohne Beschwerden. Einmal angesteckt kann Herpes immer wieder ausbrechen.
Herzinsuffizienz Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, seine Aufgabe als Blutpumpe ausreichend zu erfüllen. Sie kann eine Folge von Herzklappenveränderungen, Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen, Ablagerungen, erhöhtem Blutdruck, Herzmuskelentzündungen, Herzinfarkt, sein. Daneben kennt man auch die angeborene Herzmuskelschwäche. Symptome: Da die Pumpkraft des Herzens abnimmt, kommt es zu einem Blutstau in verschiedenen Organsystemen. Die Sauerstoffversorgung findet nicht mehr genügend statt. Es kommt zu Flüssigkeitsansammlungen im umliegenden Gewebe (Ödeme).
Hepatitis Herpes (Gürtelrose; Lippenherpes; Fieberblasen)
Herzerkrankungen Herzbeschwerden können harmlos sein (Herzklopfen, Herzrasen), z.B. durch Aufregung, Kaffee oder Stress. Sie können aber auch lebensbedrohend sein (Herzinfarkt; Herzkammerflimmern; Herzinsuffizienz; Herzmuskelentzündung). Es gibt verschiedene Erkrankungsformen, welche am Herzen selber, aber auch durch andere Organe wie Nieren, Blutgefässsystem hervorgerufen werden. Deren Funktion ist so fein aufeinander abgestimmt, dass eine Schädigung des einen Systems sich massiv auf die anderen auswirkt. Der Herzinfarkt ist immer noch die häufigste Todesursache. Man unterscheidet Herzkrankheiten, die entweder den Herzmuskel, die Herzklappen, den Herzbeutel oder die Herzinnenhaut betreffen. Das Herz wird dadurch überlastet, schneller "verbraucht", kann die Herzleistung immer weniger erfüllen. Herzbeschwerden sind homöopathisch behandelbar. Da aber die meisten Patienten bereits schulmedizinisch behandelt werden, muss dies in die Behandlung einbezogen werden. Schulmedizinische Medikamente dürfen keineswegs einfach abgesetzt werden bis nicht unter der homöopathischen Behandlung eine Besserung der Beschwerden eingetreten ist. Herzbeschwerden werden homöopathisch sowohl akut (Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Ödeme, usw.), wie auch konstitutionell behandelt (Folgen Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, Herzklappendegeneration).
Herzinfarkt (Infarkt; Schlaganfall; Apoplex) Wenn die Verengung der Herzkranzgefässe fortschreitet, oder wenn ein Kranzgefäss durch einen Pfropf aus geronnenem Blut (Thrombus) verschlossen wird, kommt es zum Herzinfarkt. Die Blutversorgung der betroffenen Stelle im Herzmuskel ist schlecht. Teile des Gewebes sterben dadurch ab. Symptome: Sie sind gleich wie bei der Angina pectoris, nur sehr viel stärker. Unterscheidung: Die Beschwerden werden nicht unbedingt durch Anstrengung ausgelöst, und verschwinden auch in Ruhe nicht. Zusätzlich kommt es zu Schweissausbrüchen, Todesangst, rasendem Puls, Übelkeit, Ohnmacht. Bei einigen Patienten verläuft der Herzinfarkt stumm. Vor allem ältere Menschen, Diabetiker und Frauen sind davon betroffen.
Herzklappen (Herzerkrankungen)
Herz-Kreislaufbeschwerden, nervöse Sie sind in den meisten Fällen harmlos. Symptome: Sie werden z.B. als Herzklopfen, Herzunruhe, leichtes Druckgefühl im Brustraum, unregelmässiger Puls, Schlafstörungen mit Unruhe, Blutdruckschwankungen (z.B. bei Erregung, Stress), Schwindel wahrgenommen.
Herzrhythmusstörungen Herzrhythmusstörungen (zu schneller, zu langsamer oder unregelmässiger Herzschlag). Ein zu schneller Herzschlag (Herzjagen) kann schon durch Aufregung, Anstrengung, Kaffee, Tee, aber auch durch wassertreibende Medikamente (Mineralstoffverlust) ausgelöst werden. Herzjagen ist meist harmlos, es verschwindet wieder, wenn die belastende Situation vorbei ist. Herzrhythmusstörungen können aber auch durch andere Herzerkrankungen ausgelöst werden. Es kommt dann zu Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Angina pectoris, Kollaps, Ohnmacht, bis hin zum Herzstillstand. Hier muss also medizinisch abgeklärt werden. Tachykardie: Beschleunigung über 100 Schläge pro Minute. Bradykardie: Verlangsamung unter 60 Schläge pro Minute Extrasystolen:Herzschläge die in einen normalen Grundrhythmus eingestreut sind. Durch ungenügenden Blutauswurf kann es zu Problemen kommen. Das Hirn reagiert am schnellsten auf eine ungenügende Sauerstoffversorgung (Schwindel, Leergefühl im Kopf, Sehstörungen, Absenzen, Bewusstseinsstörungen). An zweiter Stelle folgt der Herzmuskel.
Heuschnupfen Hexenschuss (Rückenschmerzen) Hirnblutungen Hirnerschütterung (Commotio cerebri) Hirnhautentzündung (Meningitis) Hirnblutung Hirnverletzungen Hirnödem Hirnschlag (Apoplex) Hitzewallungen (Wallungen; Klimakterium; Wechseljahre) Hitzschlag Hodenhochstand Hordeolum (Gerstenkorn) Hornhaut Hörsturz Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) Husten (Bronchitis; Krupphusten) Hyperaktivität Hypertonie (Blutdruckprobleme) Hypotonie (Blutdruckprobleme)
Immunschwäche Impfungen und deren Folgen Impotenz (Erektionsstörungen) Implantate, Schmerzen nach Infarkt (Herzerkrankungen; Schlaganfall; Apoplex) Infektneigung (Immunschwäche) Inkontinenz (Blasenschwäche) Insektenstiche (Bienenstiche) Ischias (Rückenschmerzen; Bandscheibenvorfall; Hexenschuss)
Jodmangel Jucken Haut (Pruritis)
Kachexie (Schwäche) Karbunkel (Abszesse und Furunkel) Karies Karpaltunnelsyndrom Katarakt (grauer Star) Kehlkopfentzündung Keuchhusten (Pertussis) Kiefergelenk Kinderkrankheiten Kinderwunsch Klimakterium (Wechseljahrsbeschwerden) Kniebeschwerden (Sportverletzungen; Zerrung; Bänderzerrung; Meniskus) Knieerguss Knöchel Knochenbruch Knochenhautentzündung (Periostitis) Knochenschwund (Osteoporose) Knorpel Koliken ( Bauchschmerzen; Dreimonatskoliken; Leberkolik; Nierenkolik) Koma Konjunktivitis (Bindehautentzündung) Konzentrationsprobleme (Alzheimer; Vergesslichkeit) Kopfgneis (Kopfgrind) Kopfgrind (Kopfgneis) Kopfschmerzen (Migräne) Koronarinsuffizienz (Angina pectoris; Arteriosklerose) Krämpfe (Koliken; Beinkrämpfe; Dreimonatskoliken; Bauchschmerzen; Gallenkolik; Nierenkolik) Krampfadern (Venenthrombose) Krätze Krebs Kreislaufbeschwerden (Schwindel; Blutdruckprobleme; Arteriosklerose) Kreisrunder Haarausfall (Alopezia areata) Krebs des Gebärmutterhalses Kreislaufprobleme (Schwindel) Krupp Krupphusten (Pseudokrupp) Kummer (Trauer)
Lactoseintoleranz Lähmungen Leberbeschwerden (Gelbsucht; Gallenkolik; Fettleber; Leberzirrhose) Legasthenie Leistenbruch
Linksherzinsuffizienz Linksherzinsuffizienz: Hier staut sich Blut und Flüssigkeit in der Lunge. Symptome: Die Symptome treten anfangs nur bei körperlicher Anstrengung, später auch im Ruhezustand auf, es kommt zu Atemnot, diese steigert sich im Laufe der Zeit. Der Patient muss z.B. nachts mit dem Oberkörper erhöht liegen, kann gar nur noch in leicht sitzender Stellung schlafen. Organe, Muskeln und Gewebe bekommen zu wenig Sauerstoff. Eine allgemeine Leistungsminderung ist die Folge.
Lippenherpes (Fieberblasen, Herpes, Gürtelrose) Lungenentzündung Lymphknotenschwellung Lymphödeme
Macula (Makuladegeneration) Madenwürmer (Würmer) Magenbrennen Magen-Darmbeschwerden Magenschleimhautentzündung (Gastritis) Magengeschwür Magersucht (Bulimie; Anorexia nervosa) Makuladegeneration Makulaödem Malaria Mandelentzündung (Angina) Masern (Morbilli) Mastitis ( Brustrüsenentzündung) Mausarm RSI-Syndrom Meningitis (Hirnhautentzündung) Meniskus (Arthrose) Menstruationsbeschwerden Menstruationsschmerzen Migräne Milchallergie Milchmangel Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) Milchschorf Mittelohrentzündung (Ohrenschmerzen) Mobbing Mononukleose Morbus Bechterew Morbus Crohn Morbus Scheuermann Morbus Sudeck MS (Multiple Sklerose) Mückenstiche (Insektenstiche) Müdigkeit (Burnout-Syndrom; Erschöpfung) Multiple Sklerose Mumps (Ohrspeicheldrüsenentzündung/Parotitis)
Mundfäule (Stomatitis aphtosa) Mundfäule kommt v.a. bei Säuglingen ab 10 Monaten und Kleinkindern vor, sie befällt die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch. Die Ansteckung erfolgt über den Speichel. Ist ein Elternteil an Herpes erkrankt, sollte weder der Nuggi (Schnuller) noch der Speisebrei-Löffel des Kindes in den Mund genommen werden. Der Verursacher ist das Herpes Simplex-Virus. Beim erstmaligen Auftreten im Kindesalter kommt es zur typischen Mundfäule, später können dann Herpesbläschen an anderen Stellen auftreten. Symptome ; Meist beginnt die Mundfäule mit hohem Fieber (bis 5 Tage). Das Kind verweigert die Nahrung weil die kleinen Bläschen (Mundschleimhaut, Gaumen, Zahnfleisch, Lippen) sehr schmerzhaft sind. Es besteht starkes Speicheln. Das Zahnfleisch ist meist geschwollen, ist hochrot, im Halsbereich sind die Lymphknoten geschwollen. Ein säuerlicher Mundgeruch ist sehr typisch für die Krankheit. Nach etwa einer Woche trocknen die Bläschen ein und die wunden Stellen heilen ab (erst jetzt ist das Kind nicht mehr ansteckend). Der Virus kann wie bei Herpes auf die Augen übertragen werden und dort die Hornhaut schädigen, es kann auch zu einer Herpes-Encephalitis (Befall des Gehirns) kommen.
Mundschleimhautenzündung Eine Mundschleimhautentzündung macht sich durch Schmerzen, Schwellung, Rötung, Brennen, Juckreiz, Geschwüre, Bluten, Ausschläge, Mundgeruch oder vermehrten Speichelfluss bemerkbar.
Mundschwämmchen (Mundschleimhautentzündung) Mundtrockenheit Muskelkater Muskelschmerzen Muskelzerrung Myome
Nackenschmerzen (Schleudertrauma) Nabelbruch (Hernie) Nagelbettentzündung (Panaritium) Nagel, brüchig Nagel, eingewachsen Nagel, verfärbt Nagelpilz Nahrungsmittelallergie Narben Nasenbluten Nasennebenhöhlenentzündung (Nebenhöhlenentzüng) Nahrungsmittelallergie (Allergien) Nebenhöhlenentzündung Netzhautablösung (Ablatio retinae; Prellung Auge) Nervenschwäche Nervosität (Unruhe innerliche) Nesselfieber/ Nesselsucht Netzhauterkrankungen Neuralgien Neurodermitis Nierenbeckenentzündung (Pyelonnephritis) Nierenkolik Nierengries Nierensteine Notfälle
Ödeme (Wassereinlagerungen) Obstipation (Verstopfung) Ohnmachtsneigung Ohrenschmerzen Ohrgeräusche (Tinnitus) Operation, Folge von Osteoporose (Knochenschwund)
Panaritium (Nagelbettentzündung) Panik-Attacken Papillome Paradontose (Zahnfleischentzündung) Parkinson Phimose Phobien Pfeifersches Drüsenfieber (Mononukleose) Pilze (Mundschleimhautentzündung) PMS (Prämenstruelles Syndrom) Pneumonie (Lungenentzündung) Polyarthritis (Arthritis) Polyneuropathie Polypen Potenzstörungen (Erektionsstörungen) POS/ ADHS (Zappelphilipp) Prämenstruelles Syndrom (PMS) Prellungen (Verletzungen; Hämatom; Netzhautablösung) Prellung Auge Prostatabeschwerden Prüfungsängste Pruritis (Jucken Haut) Pseudokrupp (Krupphusten) Psoriasis (Schuppenflechte)
Quallen Quetschung
Raucherbein (Beine offene) Raucherentwöhnung
Rechtsherzinsuffizienz Rechtsherzinsuffizienz: Hier staut sich das Blut in den Venen. Die Blutgefässe halten dem zunehmenden Druck nicht mehr stand. Es kommt zu Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme, Wassereinlagerungen). Symptome: Die Knöchel schwellen v.a. abends an. Mit fortschreitender Krankheit findet man auch in den Unterschenkeln Wassereinlagerungen. Durch Stauungen im Bauchraum kann sich beispielsweise die Leber oder die Milz vergrössern. Häufig wird der Gallefluss behindert. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen im rechten oberen Bauch. Selbst die Lungen können mitbetroffen sein (Lungenödem). Die Wassereinlagerungen führen zu einer Gewichtszunahme. Es kommt zu Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Verstopfung. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Ohnmacht, blass-bläuliche Hautverfärbung.
Reflux (Aufstossen) Reisekrankheit (Übelkeit) Restless legs (Unruhige Beine; Schaufensterkrankheit) Retinopathie (Diabetes; Netzhauterkrankungen; Netzahautablösung; Makuladegeneration; Makulaödem) Reizdarm Rheuma (Arthritis) Ringelröteln Risse Röteln Rückenschmerzen
Scharlach Schaufensterkrankheit (Raucherbein; Arteriosklerose; Beine offene; Diabetes; Polyneuropathie; Thrombose; Krampfadern; Ulcus cruris) Scheidenausfluss (Ausfluss; Pilze) Scheuermann Schielen Schilddrüse Schlafstörungen Schlaganfall (Apoplex; Infarkt) Schleimbeutelentzündung (Bursitis) Schleudertrauma Schluckauf (Singultus) Schmerzen Schnittwunde (Wunden) Schnupfen (Erkältungen) Schock Schüchternheit Schulprobleme Schulter-Arm-Syndrom Schulterschmerzen (Frozen Shoulder, Schulter-Arm-Syndrom; Rückenschmerzen; Schleimbeutelentzündung) Schmerzen Schultersteife (Frozen Shoulder) Schnittverletzung (Wunden) Schuppenflechte (Psoriasis) Schürfwunde (Wunden) Schwäche (Kachexie) Schwangerschaftserbrechen Schwangerschaftsübelkeit Schwangerschaftsbeschwerden Schwindel (Gleichgewichtsstörungen; Arteriosklerose; Blutdruckprobleme) Schwitzen Seborrhoisches Ekzem (Kopfgneis) Seekrankheit /Reisekrankheit) Sehnenbeschwerden-, Verletzungen Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung) Sodbrennen (Aufstossen; Magen; Reflux) Sonnenallergie Sonnenbrand (Verbrennungen) Sonnenstich
Soor (Mundschwämmchen) Soor ist eine Sammelbezeichnung für Infektionskrankheiten, welche durch Pilze (meist Hefepilze) verursacht sind. Meistens sind Kinder betroffen. Soor tritt oft bei Fieber, Magen-Darm-Beschwerden auf. Durch eine Immunschwäche können sie den natürlichen Säureschutzmantel der Schleimhäute stören und schwere innere Infektionen im Körper auslösen. Symptome : Kleine, linsengrosse weissliche Pünktchen auf der Schleimhaut. Der Belag sieht aus wie geronnene Milch oder Joghurt, er ist abwischbar. Beim Abwischen kann es leicht bluten. Befallen sind meist Lippen, Zunge und der Gaumen. Von der Mundschleimhaut kann die Pilzinfektion allerdings auch auf die Speiseröhre, Harnröhre, Blase, Scheide, bei Babys auf das Gesäss (als Windelausschlag) übergreifen.
Sportverletzungen Sprechstörung Sprue (Zöliakie, Darmbeschwerden) Ständig wiederkehrende Erkrankungen Steifer Hals (Torticollis; Schleudertrauma; Rheuma; Arthrose) Steissbein Stenose Tränenkanal (Tränenkanal) Sterbebegleitung (Angst, Unruhe, Schmerzen) Sterilität Stillprobleme Stimmverlust (Heiserkeit) Stimmbandentzündung Stoffwechselstörung Stottern Strabismus (Schielen) Stress Sudeck Syndrom
Tennisarm Tetanus (Wundstarrkrampf) Therapieresistente Erkrankungen Tinnitus Thrombosen Torticollis (Hals steifer; Schleudertrauma; Arthrose; Rheuma) Tourette-Syndrom Tränenkanal (Stenose Tränenkanal) Trauer (Kummer) Trauma Trigeminusneuralgie Trockene Augen Trockene Makuladegeneration (Makuladegeneration) Trockener Mund Trockene Scheide Tuberkulose Tumorschmerzen
Übelkeit (Erbrechen) Übergewicht (Adipositas) Ulcus cruris (offene Beine; Diabetes) Ulkus Umlauf (Panaritium) Unausgeglichenheit Unkonzentriertheit Unruhe (Restless legs) Unruhige Beine (Restless legs) Unruhe, innerliche Unterleibsschmerzen Urticaria (Nesselfieber/Nesselsucht)
Vaginalpilz (Pilze) Varizellen (Windpocken; Gürtelrose) Venenprobleme (Krampfadern; Venenthrombose) Venenthrombose Verbrennungen Verdauungsstörungen Vergesslichkeit (Alzheimer; Konzentrationsprobleme) Verhaltensprobleme Verhütung Verletzungen (Wunden) Verspannung Verstauchung Verstopfung Vitiligo Vorstehdrüse Vitamin- und Mineralstoffmangel
Wachkoma (Koma) Wachstumsschmerzen Wachstumsstörungen Wadenkrämpfe (Beinkrämpfe; unruhige Beine) Wallungen (Wechseljahrsbeschwerden) Warzen Wassereinlagerungen (Ödeme; Lymphödeme) Wechseljahrsbeschwerden (Klimakterium; Wallungen) Weichteil-Rheuma (Fibromyalgie) Weisheitszähne Wespenstiche (Insektenstiche) Windel-Ausschlag (Soor) Windpocken ( Varizellen; Herpes; Gürtelrose) Wirbelsäule Wunden Wundliegen (Dekubitus) Wundheilungsstörungen (offene Beine) Wundrose (Erysipel) Wundstarrkrampf (Tetanus) Würmer
Zahnungsbeschwerden (Zahnen) Zahnfleischentzündung (Parodontose) Zahnfäule (Karies) Zahn ziehen ( Weisheitszähne ) Zahnschmerzen Zahnstein Zappelphilipp (ADS / ADHS / POS) Zeckenbisse Zerrung (Bänderzerrung) Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) Zittern Zöliakie (Sprue, Darmbeschwerden) Zuckerkrankheit (Diabetes) Zungenbrennen Zwangsstörungen Zwerchfell Zwischenblutungen Zwölffingerdarmgeschwür Zyklusstörungen (Zwischenblutungen; Menstruationsbeschwerden; Kinderwunsch) Zysten
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